Burg Rheinstein, Vogtberg, gegenüber von Assmannshausen, bei Trechtingshausen am Rhein,
Mittelrhein, Tal der Loreley
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Auf einem 90 Meter hohen, steilen Felsen über dem Rhein, gegenüber dem Ort Assmannshausen, liegt die Burg Rheinstein. Die Burg ist ein bedeutendes Beispiel des romantischen Burgenwiederaufbaus am Rhein und birgt eine mit vielen Schicksalsschlägen gezeichnete Vergangenheit.

Die Burg Rheinstein zählt zu einer der ältesten Burgenanlagen am Rhein und wurde einst als Reichsburg zur Ausübung des Zollrechts erbaut. Das genaue Entstehungsjahr ist nicht bekannt, man vermutet jedoch, daß die Geschichte der Burg bis in das 9. Jahrhundert zurückgeht. Damals wurde sie Vogtberg genannt. Bis ins 19. Jahrhundert wurde sie des öfteren umbenannt, bis sie letztendlich den Namen Rheinstein erhielt und bis heute behalten hat.

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Im 11. Jahrhundert war die Burg Rheinstein im Besitz des Erzbistums Mainz. Es ließ die Burg zum Schutz erweitern, zum einen gegen die starken Burgen auf angrenzenden Ländereien, zum anderen gegen die nahegelegenen Ritterburgen Reichenstein und Sooneck, den Sitzen von üblen Raubrittern und ihren Machenschaften.

Als die Ausübung des Zollrechts auf den Raubritterburgen Reichenstein und Sooneck gewalttätige Ausmaße annahmen, kehrte König Rudolf von Habsburg im Jahre 1282 im Verein mit dem Städtebund auf der Burg Rheinstein ein und hielt dort Gericht über die Vorgehensweisen der anliegenden Raubritterburgen. Da seine Worte jedoch keine Besserung zur Folge hatten und das Raubrittertum weiter betrieben wurde, ließ er die Burgen Reichenstein und Sooneck erobern und schließlich zerstören.

Nach fast fünfzig Jahren im Besitz des Mainzer Erzbistums ging die Burg Rheinstein als Lehen an den Dompropst und Provisor des Erzstifts, Kuno von Falkenstein, dem späteren Erzbischof von Trier. Er ließ einen wohnlicheren Ausbau vornehmen und sorgte für die Erhaltung der Burg Rheinstein, da er eine große Vorliebe für diese Burg hatte.

Nach dem Tod von Kuno von Falkenstein ging die Burg Rheinstein im Jahre 1388 wieder in den Besitz des Erzbistums Mainz. Die Burg wurde ein begehrter Sitz und Aufenthaltsort der Mainzer Kurfürsten. Nach mehreren Besitzerwechseln im Kurfürstentum gelangte die Burg schließlich im 16. Jahrhundert an eine Familie von Wiltberg, denen es jedoch aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten nicht möglich war, für die Erhaltung der Burg Rheinstein zu sorgen. Mangels der Erhaltungsarbeiten endete die Burg Rheinstein nach vielen Jahren als unbewohnte und stark zerfallene Ruine.

Im Jahre 1823 erwarb Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen die alte Ruine Rheinstein. Er ließ die Burg in romantisierendem Baustil wieder aufbauen und gab ihr den Namen Rheinstein. Der Architekt Johann Claudius von Lassaulx unter Beteiligung von Wilhelm Kuhn und Friedrich Schinkel gestaltete die kleine mittelalterliche Ritterburg Rheinstein zu einer fürstlichen Sommerwohnung. Viele Jahrzehnte blieb die Burg Rheinstein in Familienbesitz und diente ausschließlich als Wohnburg.

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Am 7. November 1975 kaufte der Opernsänger Hermann Hecher die Burg Rheinstein, der ihr letztendlich durch viele Umbaumaßnahmen ein schloßartiges Aussehen verlieh. Seiner Initiative ist es zu verdanken, daß die Burg Rheinstein bei Trechtingshausen jetzt wieder zu einem der großen Anziehungspunkte des Rheintales geworden ist.

Die Burg Rheinstein bietet wieder viele Sehenswürdigkeiten, unter anderem Glasmalereien aus dem 14. und 16. Jahrhundert, den neugotisch ausgerichteten Baustil in den Räumen, antike Möbel, alte Ritterrüstungen und die angrenzende Burgkapelle in neugotischem Stil.

Die noch intakte Zugbrücke und das Fallgitter vermitteln dem Besucher den mittelalterlichen Flair. Durch den Torbogen gelangt man in den sogenannten Halsgraben. In Angrenzung des Torbogens befindet sich der Kommandantenturm, ehemals Aufenthaltsort der Gouverneure.

Durch das Innenburgtor erreicht man den Burgundergarten, mit einer ein halbes Jahrtausend alten Burgunderrebe. Von der Rheinterrasse des Burgundergartens kann man einen weitreichenden Blick ins Rheintal und auf das Binger Loch genießen. Nicht weit entfernt des Gartens liegt die komplett neu renovierte Burgkapelle.

Den Haupteingang der Burg erreicht man über die breite Treppe in der Nähe des Gartens. In der dort angelangten Knappenhalle führt eine Wendeltreppe zum oberen Burghof. Eine weitere Treppe am Garten gelegen, führt zum Kanonenplatz, auf dem der Rheinturm thront. Der wertvollste Raum der Burg Rheinstein ist mit Sicherheit der Rittersaal mit all seinen Sehenswürdigkeiten und den Kunstwerken vergangener Jahrhunderte. Hier finden zeitweise Ritterspiele und Burgfestspiele statt.

Kern der jetzigen Anlage ist ein Wohnturm des frühen 14. Jahrhunderts. Die Bauten zeigen die zarten Linien der frühen Neugotik mit malerischen Türmchen, Terrassen und Eisentreppen.

Öffnungszeiten der Burg Rheinstein:

Burgbesichtigung:
Vom 15. März bis 15. November täglich von 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr (letzter E inlass um 17.30 Uhr)
Vom 16. November bis 14. März Montag bis Donnerstag von 14 Uhr bis 17 Uhr, Freitag und Samstag geschlossen, Sonntag 10 bis 17 Uhr (letzter Enlass um 17 Uhr)

Preise: Erwachsene 3,80 EUR, Kinder 2,70 EUR, Gruppen (ab 20 Personen) pro Person 3,30 EUR, Schulklassen 2,20 EUR bis 2,70 EUR

Anfahrt:

Mit dem Auto: Über die A 60 oder A61, Abfahrt Bingen auf die B 9, zwischen Bingen und Trechtingshausen, gegenüber von Assmannshausen. Parkplatz direkt unterhalb der Burg.

Mit der Bahn: Linksrheinische Bahnstation Trechtingshausen, ca. 30 Min. Fußweg zur Burg.

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Stand:Thursday, 21. June 2018
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