Heimburg bei Niederheimbach am Rhein, Mittelrhein, Tal der Loreley Rheinburgen Burgen Schlösser Festungen Ruinen Rheintal Rheinland-Pfalz Deutschland Burg Schloß Festung Ruine Hotel Hotels castle castles
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30 Burgen am Rhein

Führer Burgen am Rhein
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Oberhalb von Niederheimbach liegt die Heimburg, auch Honeck oder Hoheneck genannt. Sie wurde nach 1290 als kurmainzische Trutzburg gegen die Pfalzgrafen auf den Trümmern eines ehemaligen römischen Kastells erbaut. Der Bau erfolgte auf einem relativ niedrig gelegenen Felsen, so daß die Heimburg nur wenig über die Dächer von Niederheimbach herausragt. Sie wurde damals im Namen des Erzbischofs von Mainz gebaut als Schutz gegen die anliegenden, in kurpfälzischem Besitz befindlichen Burgen Sooneck und Reichenstein. Durch den Bau der Heimburg sollten die Herrschaftsansprüche der Mainzer Kurfürsten auf ihrem bis dahin noch burgenlosen Territorium zum Ausdruck gebracht werden. Die Errichtung der Heimburg war im Jahr 1305 vollendet.

Im 13. und 14. Jahrhundert diente die Heimburg aufgrund ihrer Lage am Rhein auch, wie viele Ritterburgen im Mittelalter, zur Ausübung des Rheinzolls. Doch ebenso wie in den nahe gelegenen Burgen Reichenstein und Sooneck wurde auf der Heimburg das Raubrittertum betrieben, bis Rudolf von Habsburg diesen Machenschaften ein Ende bereitete.

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Im Jahre 1315 wurde die leicht zerstörte Heimburg durch Erzbischof Peter von Aspelt instandgesetzt und die Befestigungsanlagen noch weiter ausgebaut. Doch auch die neuen Burgmannen entpuppten sich als Raubritter und ließen sich vom Erzbischof Peter von Aspelt von der Räuberei nicht abhalten. Als der angedrohte Angriff des Städtebundes gegen die Raubritter der drei Raubritterburgen immer wahrscheinlicher wurde, ließ Erzbischof Peter von Aspelt die Burgmannen der Heimburg mit Waffen versorgen, um seine Heimburg schützen zu können. Da sich die Städtebündler den Burgmannen aufgrund der guten Versorgung mit Waffen nicht gewappnet sahen, griffen sie jedoch die Heimburg nicht an.

Als Trutzburg diente die Heimburg nur bis zum Jahre 1344. Zu dieser Zeit wurden die anliegenden Burgen Sooneck und Reichenstein ebenfalls dem Kurfürstentum Mainz zugesprochen, somit entfiel die Aufgabe der Heimburg als Schutz gegen die einst in kurpfälzischem Besitz benachbarten Burgen. Mainzer Amtsmänner hatten lange ihren Sitz auf der Heimburg, bis sie Jahrhunderte später zu verfallen anfing, da sich niemand um die Erhaltung der Heimburg bemühte.

Nachdem die Heimburg viele Kriege und Besetzungen unzerstört überstanden hatte, fiel sie schließlich doch noch im Jahre 1689 den Truppen des Sonnenkönigs zum Opfer. Die Franzosen brannten die Heimburg aus und zerstörten sie, zurück blieb eine durch Brand schwarz gefärbte Ruine.

Erst viele hundert Jahre später kehrte über die Ruine Heimburg wieder ein reger Besitzerwechsel ein, bis letztendlich Hugo Stinnes die Heimburg käuflich erwarb. Er ließ die Ruine Heimburg im 19. Jahrhundert als Wohnburg wieder ausbauen.

Die relativ niedrig gelegene Heimburg hat einen quadratischen Grundriß. Auf der Rheinseite wurde der als Wohnung dienende Palas von Hugo Stinnes ausgebaut. Von dort hat man einen weitreichenden Blick auf das Rheintal. Zwischen zwei Rundtürmen, einer davon fast 30 Meter hoch, befindet sich eine gebogene Schildmauer. Die zweite, gradlinig in Richtung Rhein gebaute Schildmauer wurde im 19. Jahrhundert mit Fenstern und Toren versehen. Bis auf wenige Zinnenkränze wurden alle Zinnenkränze erneuert.

Der Eingang der Heimburg befindet sich auf westlicher Seite des Heimbachtales, die Heimburg ist jedoch nicht zu besichtigen, da sie sich bis heute in Privatbesitz befindet und weiterhin lediglich als Wohnung dient. Im Umfeld der Heimburg ist eine Gärtnerei.

Anfahrt:

Mit dem Auto: Zu erreichen ist die Heimburg über die linksrheinische B 9, Abfahrt Niederheimbach.

Mit der Bahn: Linksrheinische Station Niederheimbach

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Stand:Thursday, 21. June 2018
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